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Die Kräuter-Hutzeln und ihre Geschichte


Hier erhaltet Ihr den Einblick in die Geschichte der Kräuter-Hutzeln

Weise Weiblein wurden in schlechten Zeiten der Hexerei bezichtigt.
Die Kräuter-Hutzeln greifen diesen Geschichtsfehler auf und präsentieren die kräuterkundigen Weiblein als Fasnetsfigur seit 1987.
Damals starteten 16 junge Leute als lockere Gruppe, doch schon bald wurde ein "richtiger" Verein daraus, der heute 60 aktive und 65 passive Mitglieder zählt.

Doch zurück zur Geschichte der Weiblein. Oder zur Legende, zur Hintergrundidee der Kräuter-Hutzeln. Die pfanzen- und heilkräuterkundigen zumeist älteren Frauen wollten der Bevölkerung mit ihrem Wissen dienen.
Doch Vorurteile, Angst vor Dämonen und der Unwille der Kirche machten ihnen das Leben schwer. Und sobald Unwetter, Missernten, Seuchen oder persönliche Tragödien eintraten, waren die Weiblein ein willkommener Sündenbock. Obrigkeit und Volk waren sich dann schnell einig, dass nur die "böse Hexe" schuld sein konnte und so manche von ihnen landete auf dem Scheiterhaufen.
Einige verbargen sich in den Wäldern rings um Schramberg und treten heute als Kräuter-Hutzeln zur Fasnet an die Öffentlichkeit. Dabei beweisen sie, dass sie es gut mit den Menschen meinen. In ihren Kräuterkörbchen haben sie getrocknete Birnen - die sogenannten Hutzeln - mit denen sie ihren Narrensamen unter dem Volk verteilen. Denn diesen Birnen wohnt eine ganz besondere, wahrhaft mystische Kraft inne. Sie wirken als Heilmittel gegen die Unfruchtbarkeit von frauen. Und das unausweichlich, sobald die Birne über dem Eingang zum Schlafgemach angebracht wird.

Die Kräuter-Hutzeln sind mit Rock und Bluse in dunklen, finsteren Farben bekleidet. Strohschuhe drücken die Armut der alten Weiblein, die Fuchsschwänze am Kopftuch jedoch die Schlauheit der Hexe aus.
Als Einzelfigur bereichert der Hutzeldeifel die Gruppe, dem auch beim Hutzeltanz eine wichtige Rolle zukommt.
Mit diesem Tanz sorgen die Hutzeln regelmäßig für Aufmerksamkeit bei Umzügen und Auftritten in Hallen. Seine Choreografie wurde 2006 überarbeitet.
Insgesamt ist viel Bewegung im Verein.
Ein eigener Hutzelwagen nimmt an Umzügen teil und seit 2011 haben wir wieder ein Vereinsheim - das Hutzelhäusle.

Der Erhalt von alter Tradition und Brauchtum sowie der Spass mit- und untereinander stehen im Vordergrund. Und das nicht nur zur Fasnetszeit.
 

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